Luminar und Aurora von Macphun bald auch für Windows

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Macphun – wie der Name vermuten lässt, entwickelt Software speziell für Apple Computer und dies bereits seit 2008. Zunächst gab es spezielle Einzel-Lösungen im Bereich der Bildbearbeitung, die es auch als Sammlung im „Creative Kit“ gibt. Das geniale an diesen Lösungen war und ist deren einfache Bedienung, also Mac-a-like. Einfach heißt aber nicht, dass die Programme ausschliesslich für Einsteiger oder Anfänger gedacht sind, denn unter der Oberfläche gibt es genügend Einstellmöglichkeiten um die wahre Kraft der Lösungen zu entfalten. Man muss also kein Profi sein, kann aber Profi-Justierungen vornehmen, damit sind die Softwarelösungen bestens geeignet für Einsteiger bis hin zum Highend-Benutzer.

Macphun seit 2012 "BestOf" Auszeichnungen von Apple

Macphun seit 2012 „BestOf“ Auszeichnungen von Apple

Seit 2012 erhält die Macphun Software durch Apple die Auszeichnung „Best Of“ und in diesem Jahr gab es für Luminar sogar den „TIPA Award“. Luminar ist das Flaggschiff von Macphun, denn anders als bei den Einzelanwendungen mit denen man zum Beispiel störende Elemente aus einem Bild wegretuschieren (Snapheal), Schwarz-Weiß Umwandlungen vornehmen (Tonality), Miniatureffekte erstellen (Focus), Rauschen entfernen (Noiseless) oder Farben intensivieren (Intensify) kann, ist Luminar eine vollwertige Bildbearbeitung, die alle Aufgaben der Einzelanwendungen und sogar noch weit mehr in einem Programm erledigen kann. 

Bildbearbeitung Luminar Pluto

Macphun Bildbearbeitung Luminar auf dem Mac

Damit nicht genug, Luminar soll sogar eine Digital Asset Management (DAM) Funktion erhalten, damit würde Luminar „zusätzlich“ zu einer Bibliothek und Katalog Software wie Lightroom werden. Bereits in der Entwicklung und geplant sind Werkzeuge wie Objektiv-Korrektur, Perspektiven Korrektur, Rand entfernen und zusätzlich zur automatisierten Entfernung von chromatischer Aberration noch eine manuelle Funktion. Ich denke nachdem die Katalog und Bibliotheken Funktion in Luminar eingeführt wurde, wird es schon bald auch Funktionen wie HDR und Panoramaerstellung geben. Bei der HDR Funktion denke ich aber, dass es lediglich bei einer Übergabe der Fotos an Aurora HDR, dem zweiten Flaggschiff von Macphun, bleiben wird. Luminar arbeitet übrigens sehr harmonisch mit den Spezialanwendungen aus der Creative Kit zusammen, Fotos können kann einfach hin und her gereicht werden.

Aurora HDR Pro

Aurora HDR Pro auf dem Mac

Aurora HDR ist die ultimative HDR Software, die unter dem Mentor und HDR Papst Trey Ratcliff entwickelt wurde.

In meinen Kursen werde ich oft nach Software gefragt, die ich im Gebrauch habe und empfehlen kann. Bislang musste ich abgesehen von Lightroom und Photoshop für Windows Benutzer immer passen, oder auf altgediente Software wie IrfanView oder Gimp & Co. verweisen. Ab Herbst wird sich dass dann ändern und ich kann endlich die Software ohne Einschränkungen nennen die ich nutze. Macphun’s Luminar und Aurora HDR wird es ab kommenden Herbst dann auch als Windows PC Version geben. Damit dürfte Macphun wohl noch einmal tausende Benutzer mehr ins Boot holen können, denn bereits über vier Millionen downloads kann das Softwarehaus verzeichnen.

Wer sich schon jetzt für die Windows Versionen interessiert kann sich auf der Website von Macphun registrieren und erhält bereits im Juli die Möglichkeit zur Teilnahme am Beta-Program. Übrigens gibt es bei Verwendung meines Coupon Codes „SENSORGRAFIE10“ im Macphun Shop noch einmal eine Ermäßigung und das sogar auf die Sonderangebote!

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Über Jörg Knörchen

Jörg Knörchen (Herzogenrath) ist gelernter Bürokaufmann, hat neben dem Fachabitur für Sozialpädagogik, lange Zeit als Reiseverkehrskaufmann gearbeitet und ist nun Vollzeit IT-Spezialist (Microsoft) und nicht zuletzt Fotograf. Zu seinen Lieblingsmotiven zählen Natur- und Landschaftsaufnahmen. Zu seiner Vorliebe für das Reisen sagt Knörchen selbst: „Ich bin eher den nordischen Ländern verbunden, neben Irland, Finnland, Island und England habe ich die kanadische Provinz Nova Scotia bereits mehrfach besucht und mich in dieses schöne Fleckchen Erde verliebt.“ Er fotografiert bereits seit über 30 Jahren, angefangen mit analoger Fotografie und eigener Schwarz/Weiß-Dunkelkammer, in der er Filme selbst entwickelt und Fotos ausbelichtet hat. Heute fotografiert er ausschließlich digital. Sein Wissen und seinen Erfahrungsschatz teilt er unter anderem in Vorträgen über seine Reisen, gibt Fotoseminare und Kurse, lädt zu Exkursionen ein und bloggt nicht zuletzt über all diese Themen.

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